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Für den Besitzer ist es oft ausgesprochen schwierig, zu erkennen, ob Veränderungen am Tier auf einen Notfall hindeuten oder nicht.
Als kleine Hilfestellung haben wir für Sie den folgenden Ratgeber erstellt.
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1. In diesen Fällen sollten sie an einen Notfall denken.
· Verletzungen mit Frakturverdacht gleichgültig, ob mit oder ohne Blutverlust · Starker Blutverlust oder unstillbare Blutungen · Atemnot · Krampfanfälle · Probleme beim Harnlassen · Kein Kotabsatz und eventuell gleichzeitiges Erbrechen · Blutiger Durchfall · Bewusstseinsverlust, Zusammenbruch · Hautverletzungen, die genäht werden müssen (innerhalb 6 Stunden) · Augenverletzungen · Beim Welpen (Katze oder Hund): starker Durchfall über mehr als 6 Stunden · Plötzliche Lähmungen der Beine · Verschlucken von Fremdkörpern oder Giften, Verbrühungen, Verbrennungen, Hitzschlag
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2. So sollten Sie reagieren:
· Ruhe bewahren und das Tier beruhigen – so helfen Sie am besten · Unbedingt vor der Abfahrt telefonisch den Tierarzt verständigen – so können wir Ihnen noch wichtige Anweisungen geben und gegebenenfalls schon alles vorbereiten, damit keine wertvolle Zeit verloren geht. · Halten Sie für den Fall, dass Sie uns wider Erwarten nicht erreichen können immer auch noch die Nummern von Kollegen und Tierkliniken bereit. Diese erfahren Sie unter der Rubrik Infos. · Achten Sie auf freie Atemwege, versuchen Fremdkörper und Schleim zu entfernen und ziehen Sie die Zunge weit aus dem Maul. · Denken Sie daran: auch ein liebes Tier kann seinen Besitzer beißen, wenn es Schmerzen hat!! · Falls Ihr Tier nicht atmet, versuchen Sie eine Mund-zu-Mund oder Mund zu Nase-Beatmung, wie Sie es beim Erst-Hilfe-Kurs für den Führerschein gelernt haben. · Drücken Sie stark blutende Verletzungen ab. · Verhindern sie Unterkühlung: decken sie das stabil gelagerte Tier mit sauberen Tüchern und/ oder Decken ab. · Fahren Sie unverzüglich zum verständigten Tierarzt, führen Sie lebenserhaltende Maßnahmen bis zu Ihrem Eintreffen dort durch |
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Wichtig: Wenden Sie auf keinen Fall Medikamente, die für Menschen bestimmt sind an, ohne dies vorher mit dem Tierarzt abgestimmt zu haben. Manche, für den Menschen harmlose Medikamente (Aspirin, Benuron, Paracetamol und viele andere), können beim Tier zu schweren bis tödlichen Nebenwirkungen führen. |
